Titelbeschreibung

Im Buchhaus

Wohnzimmer, Bücherei, Buchhandlung

Michael Schikowski

Wohnzimmer, Büchereien und Buchhandlungen sind für die Literatur unverzichtbar wie Schauspielhäuser für Theaterstücke oder Kinos für Filme. Im Wohnzimmer zeigt sich Buchkultur als privater Besitz, in der Bücherei ist es die öffentliche Ausleihe und in Buchhandlungen der Kauf. Das Zur-Schau-Stellen in privaten Räumen und die Konventionen der Zugänglichkeit in der Bücherei wie auch die Möglichkeit der Käuflichkeit in der Buchhandlung sind Ausdruck unseres Verständnisses von Literatur. Sie zeigen, was uns Bücher bedeuten.

Bildung ist ›implizites‹ Wissens: Es kann nicht isoliert und abgelöst von Zusammenhängen verwertet werden. Das Wissen ist an Menschen gebunden und darum Erfahrung. Es ist an Bücher gebunden und darum Erlebnis. Diese Zusammenhänge sind konkret, handgreiflich und unmittelbar leiblich erfahrbar. Mit dem Verschwinden der Buchhäuser, so die These des Autors, geht zugleich die Möglichkeit unmittelbar erfahrbarer Bildung zurück.

Michael Schikowski ist ausgebildeter Buchhändler und arbeitet als freier Verlagsvertreter. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift ›Non Fiktion‹ und schreibt den Blog www.immerschoensachlich.de.

Leseprobe Im Buchhaus


 

Print-Ausgabe: Michael Schikowski: Im Buchhaus. Wohnzimmer, Bücherei, Buchhandlung, 1. Auflage, 2017, Bramann, Seitenzahl: 109, Klappenbroschur, 12,00 € [D], 978-3-934054-85-1 [ISBN]


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