Bramann meint

In unregelmäßigen Abständen und zu unterschiedlichen Anlässen schreibt Klaus-W. Bramann über Vorgänge und Aspekte, die mit seiner Verlags- und Beratungstätigkeit rund um die Themen ›writing – publishing –selling‹ zusammenhängen. Persönlich. Unorthodox. Nach-fragend. Ausgewählte Beiträge finden Sie in dieser Rubrik.


Im Mai 2021 schrieb ich Leander Wattig. Ich sandte ihm ein digitales Exemplar von Michael Schickerlings Lektorat-Titel und bat um eine Rezension. Wattig freute sich, von mir persönlich zu hören – hatte er doch während seines Studiums mit den Büchern aus unserem Verlag gearbeitet. Statt einer Rezension schlug er vor, ich solle doch bitte seinen Fragebogen ausfüllen. Angefragt. Geschehen.

Hier meine Antworten unter der Überschrift Ich verstehe mich als ein Independent für Independents (28.07.2021 PDF).

Zum Artikel: https://leanderwattig.com/wasmitbuechern/2021/…


Das erste COVID-19-Pandemiejahr 2020 mit verschiedenen Lockdown-Phasen erschütterte auch die Buchbranche. Börsenblatt und Branchenmonitor Buch berichteten monatlich über Negativzahlen in Rekordhöhen. Merkwürdigerweise konnte ich bei den von mir betreuten Buchhandlungen fast ausnahmslos positive Geschäftsentwicklungen feststellen. Wie war das zu erklären? Anlässlich eines Digital-Vortrags vor Buchwissenschaftlern an der UNI Mainz ging ich diesem Phänomen nach. Einige Wochen später fasste ich für das Börsenblatt die Ergebnisse meiner Analyse noch einmal zusammen.

Hier der Börsenblatt-Artikel als PDF: Meine wahren Helden (Börsenblatt Nr. 49.2020)


Anlässlich meines 60. Geburtstags gab ich 2014 der Fachzeitschrift BuchMarkt ein Interview, in dem ich zu Veränderungen in der Medienbranche Stellung nahm. Auch nach Jahren erscheinen mir die meisten Gedanken immer noch aktuell. Nur fünf Anmerkungen seien mir erlaubt. 1. Inzwischen liegt Wirtschaftsunternehmen Sortiment in fünfter Auflage vor2. Aus den CAMPUSBasics sind – nach Aufforderung des Justitiars des Campus Verlags – die BRAMANNBasics geworden. 3. Das mit Peter Cremer seinerzeit angedachte Projekt ›Eckige Runden drehen‹ ist nie realisiert worden. 4. Als Antwort auf die Frage nach »entscheidenden Veränderungen« würde ich dem Phänomen ›Digitalisierung‹ heute einen breiteren Raum einräumen. 5. Mittlerweile betreue ich zwei ERFA-Gruppen mit bis zu sieben Buchhandlungen. Small but beautiful.

Hier das Interview im Original


Unverhofft kommt oft. So auch die Anfrage der Buchhandlung Schmitz in Essen, ob ich nicht Lust hätte, einen Beitrag für den Bücherkanon 2014 zu schreiben. Schließlich würden Hunderte von ›Medienmenschen‹ nach ihren Lieblingsbüchern gefragt bzw. nach Büchern, die es wert sind, in den Kanon aufgenommen zu werden. Kurzerhand entschloss ich mich für Der Butt von Günter Grass.

Hier mein Beitrag:  PDF anbei. Ohne Link zur Originalquelle.


2011 wurde ich gebeten, auf der Erlanger Zukunftskonferenz am 7. November vor Buchwissenschaftlern den Eröffnungsvortrag zu halten. Das Thema: Erfolgsfaktoren eines inhabergeführten Kleinverlags. Zu meinen Thesen stehe ich auch heute noch; sie haben sich nur marginal geändert. 10 Jahre später nehme ich den Vortrag als Grundlage für eine mehrteilige Serie auf Leander Wattigs Digital-Plattform Was mit Büchern, die 2022 erscheinen soll.

Doch hier geht’s erst einmal zurück ins Jahr 2011: PDF anbei.